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Entscheidungen zu § 121 WDO 2025
77 Entscheidungen der Bundesgerichte · Begründung der Berufung · Seite 1 von 2
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BVerwG, 05.05.2015 – 2 WD 6/14
Urteil
Die Mitwirkung eines Verteidigers ist nicht allein deshalb geboten, weil nach den angeschuldigten Pflichtverletzungen die Aberkennung des Dienstgrades Ausgangspunkt der Zumessungserwägungen ist.
- BVerwG, 25.10.2012 – 2 WD 33/11 Urteil
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BVerwG, 08.12.2010 – 2 WD 24/09
Urteil
1. Ein schwerer Mangel des Verfahrens im Sinne des § 120 Abs. 1 Nr. 2 und des § 121 Abs. 2 WDO (juris: WDO 2002) ist - unabhängig von der Auswirkung des Fehlers auf den Ausgang des Berufungsverfahrens - auch dann gegeben…
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BVerwG, 04.03.2021 – 2 WD 11/20
Urteil
1. § 84 Abs. 1 WDO verbietet nicht die Verwertung von Tatsachenfeststellungen, die im strafgerichtlichen Verfahren auf der Grundlage eines verständigungsbasierten Geständnisses nach Maßgabe des § 257c StPO getroffen wurd…
- BVerwG, 06.04.2017 – 2 WD 13/16 Urteil
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BVerwG, 16.05.2012 – 2 WD 8/11
Urteil
1. Belehrt der Vorsitzende der Truppendienstkammer einen anwaltlich nicht vertretenen Soldaten in der Hauptverhandlung nicht über aus einem Belehrungsfehler im Ermittlungsverfahren resultierende Verwertungsverbote bezügl…
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BVerwG, 16.12.2010 – 2 WD 43/09
Urteil
1. Die Anhörung der Vertrauensperson zur Absicht des Dienstherrn, ein Disziplinarverfahren einzuleiten (§ 4 Satz 2 WDO <juris: WDO 2002> i.V.m. § 27 Abs. 3 SBG), stellt zwar einen Mangel des Disziplinarverfahrens dar, we…
- Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen, 09.05.2018 – 3d A 138/17.O Urteil
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BVerwG, 06.11.2025 – 2 WD 32.24
Urteil
Auch wenn § 17 WDO der disziplinarischen Ahndung von Jahre zurückliegenden Dienstpflichtverletzungen nicht entgegensteht , bildet deren strafrechtliche Verjährung auch bei innerdienstlichen Pflichtverletzungen dann einen…
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BVerwG, 01.10.2025 – 2 WD 30.24
Urteil
Der auf innerer Überzeugung beruhende Widerruf des Diensteides durch einen Soldaten ist im Ausgangspunkt der Zumessungserwägungen mit der Entfernung aus dem Dienstverhältnis zu ahnden.
- BVerwG, 28.08.2025 – 2 WD 28.25 Beschluss
- BVerwG, 19.03.2025 – 2 WD 18/24 Urteil
- BVerwG, 21.11.2024 – 2 WD 10/24 Urteil
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BVerwG, 15.08.2024 – 2 WD 6/24
Urteil
Für die disziplinarische Verfolgung eines unwürdigen Verhaltens im Sinne des § 23 Abs. 2 Nr. 2 Alt. 2 SG kommt es darauf an, ob der frühere Unteroffizier oder Offizier zum Zeitpunkt der gerichtlichen Entscheidung noch wi…
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BVerwG, 23.05.2024 – 2 WD 13/23
Urteil
1. Stellt ein Soldat anlässlich einer Befragung durch den Militärischen Abschirmdienst nach Belehrung über die Freiwilligkeit seiner Angaben Unterlagen zur Verfügung, sind sie im gerichtlichen Disziplinarverfahren grunds…
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BVerwG, 09.02.2023 – 2 WD 6/22
Urteil
Ist die Berufung auf das Disziplinarmaß beschränkt, erfolgt keine Überprüfung, ob sich das Gericht des ersten Rechtszuges im Rahmen der Anschuldigungsschrift gehalten hat.
- BVerwG, 01.12.2022 – 2 WD 1/22 Urteil
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BVerwG, 10.11.2022 – 2 WD 20/21
Urteil
1. Zum Amt für Militärkunde (Geschäftsbereich des Bundeskanzleramtes) versetzte Soldaten unterstehen weiterhin der Disziplinargewalt des Bundesministeriums der Verteidigung. 2. Wird eine nichtöffentliche Hauptverhandlung…
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BVerwG, 11.11.2021 – 2 WD 28/20
Urteil
Die Nichtberücksichtigung einer Nachtragsanschuldigungsschrift durch das Truppendienstgericht begründet nur dann einen schweren Verfahrensmangel im Sinne des § 121 Abs. 2 WDO, wenn die darin enthaltenen Vorwürfe für das …
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BVerwG, 04.03.2020 – 2 WD 3/19
Urteil
1. Begeht ein Soldat wiederholt disziplinarisch relevante verbale sexuelle Belästigungen mit Hilfe sozialer Medien und verbindet er damit unaufgefordert die Versendung pornographischer Fotos, handelt es sich regelmäßig u…
- BVerwG, 28.09.2018 – 2 WD 14/17 Urteil
- BVerwG, 28.08.2015 – 2 WD 9/15 Beschluss
- BVerwG, 19.07.2013 – 2 WD 34/12 Beschluss
- BVerwG, 07.02.2013 – 2 WD 36/12 Urteil
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BVerwG, 26.04.2012 – 2 WD 6/11
Urteil
1. Jedenfalls dann, wenn ein Soldat elf Tage dem Truppendienst fernbleibt, ist von einer länger dauernden Abwesenheit auszugehen, bei der Ausgangspunkt der Zumessungserwägungen grundsätzlich die Höchstmaßnahme ist. 2. Fä…
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BVerwG, 19.01.2012 – 2 WD 5/11
Urteil
1. Wird einem Soldaten erstinstanzlich kein Pflichtverteidiger bestellt, obwohl die Entfernung aus dem Dienst wahrscheinlich ist, begründet dies einen schweren, zur Zurückverweisung an das Truppendienstgericht führenden …
- BVerwG, 21.12.2011 – 2 WD 26/10 Beschluss
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BVerwG, 04.05.2011 – 2 WD 2/10
Urteil
Unerlaubtes Fernbleiben eines Soldaten von einer Ausbildung im Rahmen der - während der Dienstzeit erfolgenden - "Zivilberuflichen Aus- und Weiterbildung" (ZAW) ist disziplinarbemessungsrechtlich im Regelfall mit einem u…
- BVerwG, 18.11.2010 – 2 WD 25/09 Urteil
- BVerwG, 16.04.2026 – 2 WD 9.25 Urteil
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BVerwG, 15.01.2026 – 2 WD 4.25
Urteil
Stiehlt ein Soldat eine Waffe der Bundeswehr im Sinne des § 243 Abs. 1 Satz 2 Nr. 7 StGB, ist Ausgangspunkt der Zumessungserwägungen die Entfernung aus dem Dienstverhältnis.
- BVerwG, 27.11.2025 – 2 WD 36.24 Urteil
- BVerwG, 14.08.2025 – 2 WD 29.24 Urteil
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BVerwG, 13.08.2025 – 2 WD 27.24
Urteil
Setzt ein Soldat entgegen mehrfacher Befehle eine Nebentätigkeit auch in Zeiten seiner Dienstunfähigkeit im Umfang eines Zweitberufs fort, ist die Höchstmaßnahme zu verhängen.
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BVerwG, 20.06.2025 – 2 WD 18.25
Beschluss
1. Eine Berufung gegen ein vor dem 1. April 2025 verkündetes Urteil des Truppendienstgerichts kann zwar zu Protokoll der Geschäftsstelle der Truppendienstkammer eingelegt werden. Die Berufungsbegründung im Sinne des § 11…
- BVerwG, 15.04.2025 – 2 WD 21.24 Urteil
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BVerwG, 06.03.2025 – 2 WD 15/24
Urteil
Entzieht sich ein Soldat durch Täuschung über einen längeren Zeitraum dem Dienst, bildet die Höchstmaßnahme den Ausgangspunkt der Zumessungserwägungen.
- BVerwG, 04.12.2024 – 2 WD 26/24 Urteil
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BVerwG, 07.11.2024 – 2 WD 8/24
Urteil
Bei einem gewerbsmäßigen Bandenbetrug ist eine Dienstgradherabsetzung Ausgangspunkt der Zumessungserwägungen.
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BVerwG, 17.09.2024 – 2 WD 5/24
Urteil
Ausgangspunkt der Zumessungserwägungen bildet auch bei einer bloßen Beihilfe zur räuberischen Erpressung die Höchstmaßnahme.
- BVerwG, 22.08.2024 – 2 WD 1/24 Urteil
- BVerwG, 13.06.2024 – 2 WD 8/23 Urteil
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BVerwG, 02.05.2024 – 2 WD 12/23
Urteil
Bei einer längeren eigenmächtigen Abwesenheit während einer vorläufigen Dienstenthebung ist Ausgangspunkt der Zumessungserwägungen eine Dienstgradherabsetzung.
- BVerwG, 02.02.2023 – 2 WD 3/22 Urteil
- BVerwG, 20.01.2022 – 2 WD 2/21 Urteil
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BVerwG, 13.01.2022 – 2 WD 4/21
Urteil
1. Die Mitwirkung eines Richters in einem gerichtlichen Antragsverfahren nach § 17 WBO begründet keinen Ausschlussgrund nach § 77 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. c WDO. 2. Beleidigende Äußerungen von Soldaten sind disziplinarisch n…
- BVerwG, 06.10.2021 – 2 WD 3/21 Urteil
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BVerwG, 03.12.2020 – 2 WD 4/20
Urteil
1. In einem maßnahmebeschränkten wehrdisziplinargerichtlichen Berufungsverfahren ist das Bundesverwaltungsgericht nicht gehindert, zusätzlich eigene, für die Maßnahmebemessung erhebliche Feststellungen zum Tathergang zu …
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BVerwG, 19.11.2020 – 2 WD 19/19
Urteil
Die Einleitungsbehörde muss bei der Bestimmung der Anhörungsfrist nach § 93 Abs. 1 Satz 2 WDO dem Recht des beschuldigten Soldaten, sich von einem Rechtsanwalt seines Vertrauens vertreten zu lassen, im Rahmen der zeitlic…
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BVerwG, 15.10.2020 – 2 WD 1/20
Urteil
Ausgangspunkt der Zumessungserwägungen bildet beim Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte (§ 113 Abs. 1 StGB a.F.) die Dienstgradherabsetzung.